Mögliche Untersuchungsverfahren
Diese Untersuchungen führen wir durch
Unsere regulären Leistungen
Magnetresonanztomographie (MRT)
Unsere Praxis bietet ein breites Spektrum moderner Schnittbildverfahren in Magnetfeldtechnik an. Mit der Magnetresonanztomographie können wir zahlreiche Erkrankungen und Veränderungen des Körpers präzise darstellen.
Untersucht werden unter anderem die Wirbelsäule mit ihren Bandscheiben, Spinalkanalstenosen, Bandscheibenvorfällen und degenerativen Veränderungen. Ebenso lassen sich Gelenkerkrankungen wie Meniskusrupturen, Band- und Sehnenverletzungen, Knorpelschäden, Muskelfaserrisse und Unfallfolgeschäden zuverlässig beurteilen.
Darüber hinaus führen wir venöse und arterielle Gefäßuntersuchungen einschließlich Angiographien durch. Im Bereich der Abdominaldiagnostik werden Leber, Gallenblase, Gallenwege, Pankreas, Milz, Nieren, das Becken, die Prostata, die Harnblase sowie die inneren weiblichen Organe – Uterus, Ovarien und Adnexen – untersucht. Auch Urographien sowie Untersuchungen von Dünn- und Dickdarm gehören zu unserem Leistungsspektrum.
Im Kopf- und Halsbereich ermöglicht die MRT die Darstellung von Gehirn, Nasennebenhöhlen und Halsweichteilen, etwa zur Abklärung von Blutungen, Raumforderungen, Schwindel, Tinnitus, Ohrgeräuschen oder einem Acusticusneurinom. Ebenso können entzündliche Erkrankungen, Multiple Sklerose, Apoplex, Infarkte sowie Tumorerkrankungen einschließlich Metastasen und neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Morbus Alzheimer diagnostiziert werden. Auch Lymphknotenerkrankungen wie Morbus Hodgkin und Non-Hodgkin-Lymphome werden zuverlässig erkannt.
Computertomographie (CT)
Die Computertomographie (CT) ist ein modernes Schnittbildverfahren in Röntgentechnik, das eine detaillierte Darstellung innerer Organe, Gefäße und Strukturen ermöglicht. Sie wird in unserer Praxis zur Untersuchung der Organe des Abdomens und Beckens eingesetzt, ebenso wie der Thoraxorgane – insbesondere Herz, Lungen und Gefäße. Auch Angiographien und Gefäßdarstellungen sind Bestandteil unseres diagnostischen Spektrums.
Im Kopf- und Halsbereich dient die CT der Beurteilung von Schädelbasis, Verkalkungen, Hydrocephalus, Raumforderungen sowie Erkrankungen der Halsweichteile und Nasennebenhöhlen. Sie wird außerdem regelmäßig bei Verlaufsbeobachtungen onkologischer und hämatologischer Erkrankungen sowie bei Erkrankungen des lymphatischen Systems eingesetzt.
Darüber hinaus ermöglicht die CT eine präzise Darstellung des Skelettsystems, der Gelenke und der Wirbelsäule, etwa zur Diagnose von Frakturen, Muskelerkrankungen, Tumoren, Metastasen oder Blutungen. Auch bei akuten neurologischen Ereignissen wie einem Schlaganfall liefert die Computertomographie schnell wichtige Befunde.
Im Bereich des Retroperitoneums lassen sich Nieren, Harnblase und die Organe des kleinen Beckens, wie Prostata, Uterus, Ovarien und Adnexen, zuverlässig beurteilen. Zusätzlich kann bei Bedarf ein Urogramm zur genaueren Abklärung der Harnwege durchgeführt werden.
Sonographie
Die Sonographie (Ultraschalluntersuchung) ist ein bewährtes, strahlungsfreies Verfahren zur Beurteilung innerer Organe und Gewebestrukturen in Echtzeit. In unserer Praxis wird die Sonographie insbesondere zur Untersuchung der Schilddrüse eingesetzt.
Darüber hinaus bieten wir Ultraschalluntersuchungen der Brustdrüsen als Privatleistung an. Diese Methode ermöglicht eine schonende und präzise Darstellung von Veränderungen des Drüsengewebes und wird häufig ergänzend zur Mammographie verwendet.
Nuklearmedizin
Im Rahmen der nuklearmedizinischen Diagnostik bieten wir spezialisierte Untersuchungen zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion und anderer stoffwechselrelevanter Organe an. Neben der Sonographie und Laboruntersuchungen kommt insbesondere die Schilddrüsenszintigraphie zum Einsatz, mit der sich autonome Adenome sowie heiße und kalte Knoten zuverlässig unterscheiden lassen.
Darüber hinaus werden Autoimmunerkrankungen wie die Hashimoto-Thyreoiditis oder der Morbus Basedow diagnostiziert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Schilddrüsenfunktion (Unter- oder Überfunktion) beurteilt. Auch Begleiterscheinungen wie die endokrine Ophthalmopathie können im Zusammenhang mit diesen Erkrankungen auftreten und werden im Rahmen der Diagnostik berücksichtigt.
Ergänzend umfasst unser Leistungsspektrum die Abklärung von Stoffwechselerkrankungen, Fertilitätsfragen und Schilddrüsenfunktionsstörungen in der Schwangerschaft, um eine optimale medizinische Betreuung in jeder Lebensphase zu gewährleisten.
Private Zusatzangebote
Strahlentherapie/Röntgenreizbestrahlung
Die Röntgenreizbestrahlung ist ein etabliertes Verfahren zur Schmerz- und Entzündungstherapie bei degenerativen Gelenkerkrankungen. Sie wird vor allem bei Arthrosen, Arthritis, Polyarthritis sowie beim Impingement-Syndrom erfolgreich eingesetzt.
Darüber hinaus kann die Behandlung bei Sehnen- und Knorpeldegenerationen sowie Insertionstendinopathien (z. B. Tennis- oder Golferellenbogen) wirksam sein. Auch Fersensporn, Fasciitis und Muskel- oder Weichteilentzündungen sprechen häufig gut auf die Röntgenreizbestrahlung an.
Diese Therapieform wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und kann zur deutlichen Verbesserung der Beweglichkeit beitragen – meist ohne nennenswerte Nebenwirkungen.
Mammographie
Die Mammographie dient der Abklärung von Knoten und Schmerzen in der weiblichen Brust sowie der Früherkennung von Mammakarzinomen, zystischen Veränderungen und fibroblastischen Umbildungen. Auch bei Männern kann die Mammographie zur Diagnose einer Gynäkomastie eingesetzt werden.
Bei der sogenannten kurativen Mammographie erfolgt stets ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt mit körperlicher Untersuchung. Dies unterscheidet sie von der Screeninguntersuchung, bei der in der Regel kein direkter Arztkontakt stattfindet.
Osteodensitometrie
Die Osteodensitometrie, auch Knochendichtemessung genannt, dient der Bestimmung der Knochenmineraldichte und ermöglicht die Früherkennung von Osteoporose sowie die Beurteilung des individuellen Knochenbruchrisikos.
Mit dieser Untersuchung kann festgestellt werden, ob ein Abbau der Knochensubstanz vorliegt und in welchem Ausmaß eine Behandlung erforderlich ist. Die Messergebnisse liefern eine wichtige Grundlage für die Therapieplanung und die Kontrolle des Behandlungserfolges.